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Silberpflege

Ein Wasserbad mit Alufolie und Salz, Silbertücher oder Schlämmkreide: Jeder Haushalt hat seine eigenen Tricks, um Silber glänzend zu halten. Wir verraten einige, die wirklich helfen.

Besteck, Serviettenhalter und Co. aus Silber sehen einfach immer gut aus. Sie passen zu nahezu jeder anderen Farbe, jedem Design und glänzen miteinander um die Wette. Zumindest wenn sie ab und an poliert werden. Das einfachste Mittel für strahlenden Glanz ist der tägliche Gebrauch. Denn je öfter sie Besteck und Co. benutzen, desto eher polieren sich die Beläge von selbst ab. Scharfe Reiniger sind dagegen in der Regel eher schädlich und greifen im schlimmsten Fall sogar die Oberfläche an. Also Hände weg von Scheuerpulver, Zahnpasta oder Gebissreiniger!

Ein Bad fürs Silberbesteck

Weitaus schonender und zugleich noch schnell und bequem ist ein altes Hausmittel, das auf einem elektrochemischen Verfahren beruht. Dazu belegen Sie den Boden einer Kunststoff- oder Glasschüssel mit Alu-Folie und geben 60 Grad heißes Wasser, einige Knäuel der Folie sowie zwei Esslöffel Kochsalz hinzu. Sobald sich die Salzkristalle aufgelöst haben, legen Sie die gespülten und fettfreien Silbergegenstände für maximal 10 bis 20 Minuten in die Lösung. Aber aufgepasst: Die Silberteile müssen das Aluminium berühren, damit die chemischen Prozesse in Gang kommen. Wenden Sie die Gegenstände also zwischendurch. Falls das Silber nach dem Bad etwas matt erscheint: einfach kurz nachpolieren.

Schnell aufpoliert

Wer nur zwischendurch ein paar Verfärbungen beseitigen möchte, der kann zu einem Silbertuch oder einem Silberputzhandschuh greifen. Besteckteile danach aber noch kurz nachspülen! Bei Silberpolituren oder dem Silbertauchbad aus dem Handel ist Vorsicht geboten – zumindest bei Besteckteilen, die mit Speisen in Berührung kommen oder sogar in den Mund genommen werden. Unbedenklich ist hingegen Schlämmkreide. Das ist ein pulverförmiges, sanftes Poliermittel aus Calciumcarbonat, das mit einem Tuch eingerieben wird. Der Nachteil: Es bietet keinen Anlaufschutz. Man muss also öfter zum Lappen greifen – und trägt jedes Mal etwas mehr vom Silber ab. 

Geheimtipp Tafelkreide

Besteckteile, die Sie nur selten benutzen, können Sie vorsorglich in Folie einschweißen. Diese Methode verhindert zwar nicht das Anlaufen des Silbers, verlangsamt aber den Prozess. Das gleiche Ziel verfolgt ein Aktivkohlevlies, Aktivkohle oder ganz einfache Tafelkreide, die Sie mit in die Schublade legen. Dieses Hausmittel ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, wird aber oft über Generationen hinweg als Geheimtipp weitergegeben.

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